Coco: Spannende Fakten zum Film

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Dass man in Mexiko die tollsten Feste feiert und die schönsten Bräuche lebt, ist seit dem 30. November mit COCO im Kino zu erleben. Es gibt viele mexikanische Festlichkeiten, einige sind hierzulande völlig unbekannt und vielleicht auch etwas skurril. So feiert man am 23. Dezember in der Stadt Oaxaca de Juárez „La Noche de Rábanos“ – die Nacht der Radieschen. Die Mexikaner huldigen das Gemüse, das die spanischen Eroberer einst einführten, indem sie daraus kunstvolle Krippenfiguren und Heilige schnitzen, und die besten Arbeiten im Anschluss prämieren. Die Nacht der Radieschen endet schließlich mit einem großen Feuerwerk.

Oaxaca hat auch für COCO eine ganz besondere Bedeutung. Mehrfach reisten die Filmemacher für ihre Recherchen dorthin. Sie nahmen an einem Huarache-Seminar zur Herstellung von Schuhen teil, um weitere Eindrücke für die Schuhmacherei der Familie Rivera zu gewinnen. So ist es nicht verwunderlich, dass das Geschäft der Familie Rivera aus Santa Cecilia ein ganz reales Vorbild hat – eben ein Schuhmachergeschäft aus Oaxaca. COCO ist voller spannender Referenzen und Geschichte und eine kleine Auswahl an Fakten haben wir zusammengestellt:

Bei all ihren Reisen durch Mexiko waren der Regisseur Lee Unkrich und die Produzentin Darla K. Anderson fasziniert von den leuchtend lebhaften Alebrijes und es war klar, dass diese Wesen einen Platz in der Story bekommen sollten. Einen kleinen Hinweis auf Ururgroßmutter Imeldas treuen Geistführer im Land der Toten gibt es schon zu Anfang, auf der Ofrenda der Familie Rivera: Ein Katzen-Alebrije, in der Nähe des Fotos der Matriarchin, ist in genau denselben Farben angemalt, wie Imeldas Alebrije Pepita, die leuchtend, imposante Wildkatze mit den Vogelschwingen, im Land der Toten.

Apropos Alebrijes! Als Miguel sich den Tisch mit Alebrijes in Santa Cecilia ansieht, ist Pepita ebenfalls schon zu sehen. Aber das ist noch nicht alles. Wenn man genau hinschaut, entdeckt man auch alte Bekannte: Zwei kleine Clownfisch-Alebrijes, die Marlin und Nemo aus FINDET DORIE sehr ähneln. Andere Figuren, wie etwa der Vogel Kevin aus OBEN, dienten als Modell für weitere animierte Alebrijes im Land der Toten.

Miguels tierisch treuer Begleiter, der Xolo-Hund Dante, hat die für diese Rasse typisch fehlenden Zähne und die lang heraushängende Zunge. Und diese Zunge hat es in sich, denn sie bewegt sich so, als hätte sie einen eigenen Charakter. Das ist nicht verwunderlich, basiert doch ihre Funktion auf den dynamischen Tentakeln des Septomus Hank aus FINDET DORIE.

Ob Alebrijes oder Hund, die Rivera-Familie hat viele Mitglieder – lebende und tote – und Zwillinge sind keine Seltenheit in der Familie. So trifft Miguel im Land der Toten seine Zwillingsonkel Oskar und Felipe und auch unter den Lebenden der jüngsten Generation gibt es Zwillinge, Miguels kleine Cousins Benny und Manny.

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Mit Material vonFrandly PR

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