Barbaren: So echt ist die Story der Netflix-Serie
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Barbaren: So echt ist die Story der Netflix-Serie

Bild von Fynn Sehne
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Seit einigen Tagen entführt das deutsche Netflix Original Barbaren die Zuschauer in das Jahr 9 n. Chr. Die Schlacht im Teutoburger Wald gilt bis heute als eine der größten Niederlagen des Römischen Reichs und ist nun bei Netflix zu sehen.

„Barbaren“ handelt von der Varusschlacht, die im Jahr 9 n. Chr. im Teutoburger Wald an den Ufern des Rheins stattfand. Benannt ist die Schlacht nach dem römischen Feldherrn Publius Quinctilius Varus, der für dieses Gebiet verantwortlich war. Nachdem die Römer zuerst versucht hatten, mit den Germanen zu kooperieren, versuchten sie mit Gewalt das Gebiet zu erobern. Doch obwohl die Germanen in der Unterzahl waren und deutlich schlechtere Waffen hatten, besiegten sie die Römer in dem ungewohnten Gebiet.

Dass sich die Netflix Serie natürlich nicht nur an historische Fakten halten wird, dürfte jedem klar sein. So basierte auch das Historien-Drama „Vikings“, mit dem „Barbaren“ oft verglichen wird, nur lose auf den Erzählungen über den legendären Wikinger Ragnar Lothbrok.

Buisness Insider hat nun mit einem Historiker über die Korrektheit der neuen Netflix Serie gesprochen. Der Professor erklärt in dem Interview, wie die Sachverhalte damals tatsächlich waren. Da es nicht allzu viele Aufzeichnungen aus damaliger Zeit gibt, wird vieles in der Serie hinzu gedichtet worden sein. Besonders die Beweggründe der einzelnen Personen, sind heute schwer nach zu vollziehen.

Wer also historische Korrektheit erwartet, wird wohl enttäuscht werden, für Fans von Dramen, die sich zumindest lose an historischen Ereignissen orientieren, ist „Barbaren“ aber genau das Richtige. Seit dem 23. Oktober ist die erste Staffel „Barbaren“ bei dem Streamingdienst Netflix zu sehen. Nach „Dark" und "How To Sell Drugs Online (Fast)" ist Barbaren bereits das dritte deutsche Netflix Original.

AltersempfehlungAb 12
Gesprächswert87%

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