Hollywood-Legende Jason Statham ist vor allem für kompromisslose Action bekannt. Doch in einer Komödie aus dem Jahr 2015 konnte man Statham auch in einer weniger ernsten Rolle erleben. So stehen die Chancen für eine Fortsetzung.
Jason Statham ist bekannt für seine Actionrollen, doch 2015 zeigte er an der Seite von Melissa McCarthy in der Komödie "Spy – Susan Cooper Undercover" seine humorvolle Seite. Als übertriebener Top-Spion Rick Ford parodierte er mit sichtlicher Freude sein eigenes toughes Image und wurde damit zu einem der Highlights des Films. Trotz des großen Erfolgs der Action-Komödie – sowohl an den Kinokassen als auch bei Kritikern – hat das verantwortliche Studio bis heute keine Fortsetzung in Angriff genommen. Dabei wären sowohl die Hauptdarsteller als auch Regisseur Paul Feig sofort bereit gewesen, erneut zusammenzuarbeiten.
37 Jahre nach dem Original kommt die Fortsetzung von der Kult-Komödie überhaupt
Statham ist in der Filmwelt kein Neuling, wenn es um Fortsetzungen geht. Mit Reihen wie "The Transporter", "The Mechanic", "Crank" und zuletzt "Meg 2" sowie "The Expendables 4" füllt er regelmäßig die Leinwände. Doch bei "Spy", einem seiner erfolgreichsten und besten Filme, bleibt eine Fortsetzung aus. Das überrascht, denn "Spy" war mit einem weltweiten Einspielergebnis von 235,7 Millionen Dollar bei einem Budget von 65 Millionen Dollar ein Kassenschlager. Auch Kritiker und Publikum zeigten sich begeistert von der Komödie.
Auch Regisseur Paul Feig war begeistert von der Idee eines zweiten Teils. Er versprach in Interviews, dass Statham eine noch größere Rolle mit mehr Screentime erhalten würde, was Fans sicherlich gefreut hätte. Hauptdarstellerin Melissa McCarthy zeigte ebenfalls Interesse und erklärte mehrfach, dass sie gern wieder in ihre Rolle als schlagfertige Undercover-Agentin Susan Cooper schlüpfen würde. Die Zeichen für eine Fortsetzung standen also bestens – zumindest kreativ.
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Doch genau hier lag das Problem: Das Studio zeigt keinerlei Interesse an einem zweiten Teil. Feig sprach offen über die Blockadehaltung der Produzenten, die das Projekt trotz aller Begeisterung seitens Cast und Crew abblocken. Die genauen Gründe sind unklar, doch möglicherweise liegt es daran, dass das Studio andere Prioritäten setzt oder schlichtweg keine langfristige Strategie für das Franchise sieht.
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