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"Star Trek": Chris Pine spricht über seine Zukunft als Captain Kirk
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"Star Trek": Chris Pine spricht über seine Zukunft als Captain Kirk

Bild von Fynn Sehne
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Nach jahrelanger Unsicherheit, mehreren Ankündigungen und Absagen sieht es derzeit so aus, als ob demnächst ein neuer "Star Trek"-Kinofilm erscheint. Wenn man Kirk-Darsteller Chris Pine glaubt, muss sich trotzdem etwas ändern.

Chris Pine, bekannt als Captain Kirk aus den "Star Trek"-Filmen der Kelvin-Zeitlinie, hat genug von Hollywoods Streben nach immer größeren Budgets und Effektspektakeln. Bei der ACE Superhero Comic Con 2024 in Texas äußerte er sich klar zu den Problemen, die aus seiner Sicht die "Star Trek"-Filmreihe und die Filmindustrie insgesamt plagen. Dabei appellierte er an die Studios, sich wieder auf die Qualitäten zu besinnen, die "Star Trek" zu einer der langlebigsten und einflussreichsten Science-Fiction-Reihen gemacht haben.

Pine kritisierte vor allem den Trend, Filme mit riesigen Budgets zu produzieren, die zwangsläufig ein möglichst breites Publikum ansprechen müssen, um finanziell erfolgreich zu sein. Diese Strategie führe seiner Meinung nach dazu, dass die Seele von "Star Trek" verloren gehe. Statt intelligenten Geschichten und tiefgründigen Charakteren, die die Fans der Serie schätzen, setze man auf Explosionen und Action – kurzweilig, aber oberflächlich. Er sei es leid, es den Leuten recht machen zu wollen, die den Film gar nicht sehen wollen, so der Schauspieler. Er fordere, wieder Filme für die Trekkies zu machen, statt auf Mainstream-Massen zu schielen.

Auch technisch sieht Pine Optimierungsbedarf. Er schlug vor, wieder auf analoges Filmmaterial zu setzen, um die visuelle Ästhetik zu verbessern und eine engere Verbindung zur Fanbase herzustellen. Diese Rückkehr zu traditionellen Methoden könnte dazu beitragen, die Authentizität und das Erbe des Franchises zu bewahren. Damit würde "Star Trek" nicht nur die alten Fans zurückgewinnen, sondern auch neue Generationen für seine Werte begeistern.

Pines Kritik spiegelt die Gedanken vieler Fans wider, die sich nach einer "Star Trek"-Filmreihe sehnen, die wieder die philosophischen und visionären Ansätze der Originalserie in den Fokus rückt. Ob die Studios seinen Worten Gehör schenken, bleibt abzuwarten.

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